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Am heutigen Samstag stand der gemeinsame Dienst der Fachgruppe Elektroversorgung und der 1. Bergungsgruppe des Technischen Zuges Öl im Rahmen der Kooperation mit der Berliner Feuerwehr an. Unterstützt wurden die beiden Gruppen von je einer weiteren Gruppe aus Charlottenburg-Wilmersdorf und Treptow-Köpenick. Als ausrichtender Ortsverband schickten wir zudem einen Fachberater in die Feuerwehrleitstelle, während der Zugtrupp die Charlottenburger THW-Führungsstelle besetzte. Insgesamt waren 40 Helfer eingesetzt, die in ihren 10 Stunden Dienst insgesamt 13 Aufträge abarbeiteten. |
Um 8 Uhr begann regulär der Bereitschaftsdienst für die vier Gruppen. Der Dienst begann ruhig, allerdings kamen im Laufe des Tages doch noch einige Aufträge zusammen.
Die Helfer der Bergungsgruppe erhielten zuerst einen Auftrag unter dem Stichwort "Wasserschaden". Im 4. Obergeschoss eines Wohnhauses war in einer Wohnung ein Wasserhahn abgerissen, sodass warmes Wasser ungehindert aus der Wand schoss. Das Wasser suchte sich dann seinen Weg in die darunter liegende Wohnung. Die Helfer mussten zum einen die Wohnung im 4. OG öffnen und den Schaden provisorisch beheben. Zum anderen mussten sie im 3. OG die Zwischendecke in der Küche der darunterliegenden Wohnung entfernen und die eigentliche Decke zur Entlastung anbohren, sodass das Wasser, welches sich in der Decke gesammelt hat, ablaufen kann. Dies war besonders tragisch für die Mieter dieser Wohnung, da sie erst vor kurzem renoviert hatten. Der zweite Auftrag betraff unter dem Stichwort "Öl/Land" einen LKW, der Diesel verloren hatte. Hier konnte die Gruppe ein Problem mit dem Dieselfilter noch vor dem Eintreffen des Pannendienstes beheben, so den LKW wieder fahrtauglich machen, und anschließend den ausgelaufenen Diesel aufnehmen.
Die FG Eletroversorgung musste zweimal nach Marzahn unter dem Stichwort "Öl/Land" ausrücken. Die ausgelaufenen Schmierstoffe konnten schnell beseitigt werden. Anschließend mussten die Helfer noch eine "Türöffnung" durchführen. Wie sich herausstellte, lebte in der betroffenen Wohnung ein ältere Frau, die, obwohl bei Bewusstsein, nicht in der Lage war, selbständig die Wohnung zu öffnen. Die Helfer konnten die Tür öffnen und der Rettungsdienst der Frau weiter helfen.
Auch der Zugtrupp musste zu zwei Einsätzen ausrücken. Zuerst galt es eine Ölspur einer defekten Kehrmaschine der Berliner Stadtreinigung aufzunehmen. Von dort aus ging es direkt zu einem Wasserrohrbruch. Diese sind im Straßenbereich besonders tückisch, da sie die Straßendecke unterspülen und somit instabilisieren können. Die Helfer des Zugtrupps sollten zum einen die Lage erkunden, zum anderen die Schadensstelle absperren, um eine weitere Gefahr für die Bürger auszuschließen. Auch die Gruppe aus Charlottenburg-Wilmersdorf kam zu dieser Einsatzstelle, rückte jedoch nach kurzer Zeit wieder ab, als klar war, dass der Schaden eher klein war und die Helfer ohne die Unterstützung der Berliner Wasserbetriebe nichts weiter tun konnten. Unterstützt von Kollegen der Polizei wurde die Einsatzstelle abgesperrt, und nach Eintreffen der Berliner Wasserbetriebe an diese übergeben.
Die Gruppen aus Charlottenburg-Wilmersdorf und Treptow-Köpenick hatten zudem noch Einsätze zu den Stichworten "Tier in Not" (Katze in Lichtschacht), "Baum droht" (ein größerer herunterfallener Ast, bzw. ein abgeknickter Starkast), "Bauteil droht" (Dachziegel waren von einem Supermarktgebäude gefallen) und "Personen im Aufzug" abzuarbeiten.
Um 18 Uhr konnte die Feuerwehrbereitschaft dann für alle Kräfte beendet werden.
Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit. |