nach unten   10.09.02 - Pressemitteilung: Elbhochwasser - THW Lichtenberg im Einsatz

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THW Berlin-Lichtenberg jetzt mehr als 4 Wochen im Hochwassereinsatz - Wörlitzer Weltkulturerbe weiter vom Hochwasser bedroht

Am heutigen Dienstag geht der Hochwassereinsatz für die ehrenamtlichen Helfer des Ortsverbandes Berlin-Lichtenberg des Technischen Hilfswerks (THW) in die fünfte Woche. Der Rückstau des Elbe-Hochwassers in den nach Deichbrüchen überfluteten Gebieten bei Dessau bedroht weiterhin den Wörlitzer Park. Zusammen mit Helferinnen und Helfern aus anderen Berliner Ortsverbänden des THW pumpen die Lichtenberger Helfer das durch die aufgeweichten Deiche eindringende Sickerwasser zurück in Richtung Elbe. Das mit Fäkalien belastete Wasser würde sonst die Teiche in der herausragenden Parkanlage des Wörlitzer Weltkulturerbes zum „Umkippen“ bringen - für die Helfer sind dies körperlich stark belastende Arbeitsumstände. Für die Pumpen stellt der THW-Ortsverband Berlin-Lichtenberg zwei große Stromaggregate mit einmal 175 kVA und einmal 270 kVA Leistung.

Die freiwilligen Helfer aus Lichtenberg waren seit dem 13. August 2002 an verschiedenen Einsatzstellen im Hochwassereinsatz. Zu Beginn lieferten sie mit ihrem großen Aggregat Strom in Dresden, nach Pumparbeiten an verschiedenen Stellen im Raum Dessau war der Ortsverband maßgeblich an der Sicherung und Freihaltung der Autobahn A 9 Berlin - München beteiligt. In einem einwöchigen Einsatz gelang es, diese wichtige Verkehrsader vor der Überflutung zu bewahren.

Für den einen regelmäßigen Austausch der freiwilligen Helfer sorgte der Ortsverband in Berlin. Der Ortsbeauftragte des THW für Berlin-Lichtenberg Bernd Sommermeier bedankte sich bei dieser Gelegenheit für das Verständnis der Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter zeitweise für den Katastropheneinsatz freigestellt haben.

Karsten Herzberger
Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit
THW Berlin-Lichtenberg


 
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